Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kongeriget Lillemark. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.
Liebe Besucher,
das Projekt Kongeriget Lillemark hat nun nach 3 1/2 Jahren sein Ende gefunden.
Wir bedanken uns bei allen Mitspielern, Gästen und Lesern und hoffen, euch anderweitig mal wieder zu sehen. ;)
Alles Gute!
Die Lillen
Sie lächelt geschmeichelt.
Abenteuer waren immer noch die beste Alternative um trübe Gedanken zu vertreiben. Sie zieht ihren Mantel an und verlässt mit Steve die Wohnung um zur Möwe zu fahren.
Seit Tagen hatte die Bande das Haus beobachtet, sich gemerkt welcher Bewohner in welcher Wohnung lebt. Heute Nacht sollte es soweit sein, sie konnten beobachten wie mehrere Hausbewohner ihre Wohnungen verlassen hatten am Abend. Sie hatten ihre Gewohnheiten gut studiert.
Aja, auch die kleine dunkelhaarige Partymaus verließ mal wieder ihre Wohnung. So wie sie aufgetakelt ist, würde sie so schnell heute Nacht nicht wiederkommen.
Sie warten bis es noch etwas ruhiger ist, die restlichen Bewohner schlafen. Dann gehen sie ans Werk.
Präzise und gut vorbereitet knacken sie insgesamt drei Wohnungen und räumen in Ruhe alles aus an Fernsehern, Computern, Laptops, Handys, DVD-Playern, Spielekonsolen und wenn es ging, Schmuck, Bargeld und Sonstiges von Wert.
Trotz der leisen Arbeitsweise hinterlassen sie in den Wohnungen ein Chaos an herumfliegenden Papieren, geöffneten Türen, Schränken und Schubladen.
So leise wie sie gekommen sind, so leise sind sie verschwunden. Der dunkle Transporter ist schon bald außer Hör- und Sichtweite. Bis die Bewohner den Einbruch bemerken, waren sie längst über alle Berge.
Kurz nach eins kommt Lexie nach Hause. Im Klub war nicht viel los gewesen und die Leute sind ihr offen gestanden auch alle auf den Geist gegangen. Sie schließt die Haustür auf und geht nach oben zu ihrer Wohnung. Vor der Wohnungstüre stutzt sie. Sie hatte die Tür abgeschlossen und nun war sie bloß angelehnt! Scheiße! Da wird doch niemand bei ihr eingebrochen sein? Sie spürt wie ihr das Herz in die Hose rutscht. Was sollte sie jetzt tun? Sie angelt ihr Handy aus der Handtasche und atmet noch einmal tief durch bevor sie der Tür einen tritt gibt, sodass diese aufgeht. Sie sollte ihren Vater anrufen. Oder David. Oder die Polizei. Was wenn da noch jemand hier war? Sie bleibt im Flur ihrer Wohnung stehen und lauscht angespannt, ob sie irgendwelche Geräusche hört? Nichts. Aber was wenn derjenige allein war und ganz leise. Nein. Hier war niemand. Sie dreht das Licht im Flur an und dann im Wohnzimmer, wo sie schon einen ersten Vorgeschmack von dem Chaos bekommt, das sich quer durch ihre Wohnung zieht. Erst als sie in jedem Raum ihrer Wohnung war, das Licht aufgedreht und hinter Türen und sonstigen Versteckmöglichkeiten geschaut hat, entspannt sie sich wieder etwas. Es war außer ihr niemand hier. Jetzt erst wählt sie die Nummer der Polizei und rückblickend war es dumm von ihr gewesen nicht zuerst anzurufen.
Da bereits ein anderer Bewohner den Einbruch in seiner Wohnung gemeldet hat, wird aufgrund von Lexies Anruf noch Verstärkung hinzu gerufen.
Arne gehört aber zu den ersten Einsatzkräften, die eintreffen, nur wenig später als Lexies Anruf. Er hatte gleich ein mumiges Gefühl als er hörte zu welcher Adresse sie fahren und er hält sich nicht an die Absprache, erst die Wohnungen aufzusuchen, die gemeldet worden, sondern läuft schnurstracks ein Stockwerk höher zu Lexies Wohnung.
Er stößt die Tür auf und bemerkt das Licht im Flur.
Seine Finger gehen etwas nervös zu seinem Pistolenhalfter am Gürtel.
Lexie hat sich nach dem Anruf bei der Polizei erst mal einen groben Überblick verschafft was alles gestohlen wurde. Sie hat im Wohnzimmer begonnen und wühlt sich gerade durch ihre Sachen, die kreuz und quer im Schlafzimmer liegen. Dass schon jemand von der Polizei hier ist, und dass es auch noch Arne sein könnte, hat sie gerade vollkommen ausgeblendet.
Sie fährt überrascht herum.
Sie sieht auf die Uniform und erst dann fällt ihr ein, wie dumm die Frage eigentlich war.
Sie fühlt sich gerade so hilflos und ohnmächtig, weil es nichts gibt was sie tun kann, sie am liebsten aus der Wohnung laufen würde und gerade losheulen könnte und das macht sie wiederum wütend, weil Tränen sie hier auch nicht weiter bringen und zu allem Überfluss ist auch noch Arne hier, der das noch mitbekommen könnte und später darüber womöglich noch Witze macht.
Sie steht auf und blickt auf den Boden vor sich. Sie kann Arne gerade nicht ansehen und sie kann nichts sagen, weil ihre Stimme sie sonst verraten würde.
Daran hätte sie denken können, dass sie noch nichts anfassen hätte sollen. Sie schaut doch immer diesen ganzen Krimiserien.
Ihre Stimme bricht ihr weg, so wie sie es vermutet hatte und als Arne neben ihr steht schlingt sie einfach die Arme um ihn und vergräbt den Kopf an seinem Hals.
Arne ist ein wenig überrumpelt von ihr, so dass er erstmal sein Gleichgewicht finden muss. Doch dann hält er sie einfach fest und streicht ihr beruhigend über den Rücken.
Die Kollegen kommen so eben hoch und machen eine Bestandaufsnahme. Sie nehmen an, dass Arne sich schon um das Opfer kümmert.
Weiß sie alles, aber das macht es gerade nicht besser. Als Arnes Kollgen eintreffen, löst sie sich von ihm und wischt sich verstohlen über die Augen.
Mitfühlend schaut er sie an. Trotz der angespannten Stimmung zwischen ihnen beiden tut sie ihm jetzt leid und er streicht ihr über den Arm.
Sie nickt einfach nur. Sie will heute nicht allein sein und in ihrer Wohnung bleiben will sie auch nicht. Sie atmet einmal tief durch bevor sie wieder spricht.
Er schiebt sie zum Sofa und drückt sie sanft auf die Sitzfläche. Ein zweiter Polizist kommt hinzu und nimmt die Aussage zu Protokoll auf. Arne indes hat Lexie ein Glas Wasser gebracht und hilft nun seinen Kollegen, nicht ohne immer wieder zu Lexie rüber zu schauen.
Lexie macht ihre Aussage bei Arnes Kollegen, aber sehr viel kann sie ihm nicht sagen. Sie weiß ja noch nicht mal, was alles gestohlen wurde, abgesehen vom Fernseher, dem DVD-Player und ihrem Laptop.... mit all ihren Patientendaten.
Sie steht auf und geht in ihr Schlafzimmer, wo ihre ganzen Kleidungsstücke über den Haufen geworfen sind. Sie fischt sich ein T-Shirt zum Schlafen heraus und zieht sich statt des Kleides noch schnell Jeans und einen Pullover an. Sie packt die paar Sachen, die sie zu Arne mitnimmt in eine Tasche und geht dann zu ihm zurück.
Forensoftware: Burning Board® 3.1.8, entwickelt von WoltLab® GmbH