Liebe Besucher,
das Projekt Kongeriget Lillemark hat nun nach 3 1/2 Jahren sein Ende gefunden.
Wir bedanken uns bei allen Mitspielern, Gästen und Lesern und hoffen, euch anderweitig mal wieder zu sehen. ;)
Alles Gute!
Die Lillen
Er blickt auf die Akte und seufzt.
Er nimmt die Akte auf und wendet sie in den Händen.
Wider besserem Wissen.
Er nickt.
Er schweigt und steht dann vom Schreibtisch wieder auf und setzt sich wieder auf seinen Stuhl. Die Akte legt er allerdings beiseite und er räuspert sich während er den Stift zur Hand nimmt und damit spielt.
Er lächelt sie an.
Während der kurzen Gesprächspause geht Kate in Gedanken mögliche weitere Krankenheiten durch, die die Bildung von weißen Blutkörperchen hemmen. Erst als Per wieder zu sprechen beginnt, schiebt sie die Überlegungen halb zur Seite. Ohne genaueres zu wissen, kann sie ohnehin nur blind raten.
Sie schmunzelt.
Sie steht auf.
Er schenkt ihr ein aufmunterndes Lächeln.
Mit einem weiteren Lächeln auf den Lippen verlässt Kate Pers Zimmer und schließt die Tür hinter sich. Sie geht hinüber in das Ordinationszimmer von Lyra, welches in den nächsten Wochen und Monaten ihres sein wird. Sie setzt sich in den Stuhl am Schreibtisch und atmet einmal tief ein, bevor sie die erste Patientenakte durchblättert.
Per schaut ihr nach bis sich die Tür schließt. Dann nimmt er sich den gebrachten Kaffee und schlägt doch wieder die Akte von dem Jungen auf. Er schüttelt den Kopf. Das Ergebnis ist zu eindeutig.
An ihrem ersten Tag hatte Kate noch nicht sehr viele Patienten. Sie will es schließlich auch bewusst ruhiger angehen lassen, um sich ausreichend Zeit für jeden einzelnen nehmen zu können und da derzeit noch keine akute Grippezeit ist, war das zum Glück auch machbar.
Am späten Nachmittag nach dem Ende der Ordninationszeiten und nachdem alle Patienten gut versorgt nach Hause gegangen sind, packt sie ihre Tasche und lässt den Tag noch einmal revue passieren. Im Grunde ein sehr guter Tag... ein schöer erster Arbeitstag.
Sie geht nach draußen in den Wartebereich und schließt hinter sich die Tür zu ihrer Ordination. Sie verabschiedet sich von der Sprechstundenhilfe und erkundigt sich vorher noch einmal bei ihr, ob Per noch da sei. Ob sie ihn noch einmal stören sollte... oder doch lieber einen Zettel schreiben. Während sie noch so vor sich hin überlegt, sieht sie sich die verschiedenen Plakatte, die im Wartebereich hängen genauer an.
Erst spät schließt er die Akte. Die neuen Ergebnisse sind die Gleichen, er könnte kotzen. Die Arzthelferinnen sind bereits weg und er denkt garnicht an Kate, so sehr ist er heute in Gedanken. So rennt er fast in sie hinein als er zum Ausgang gehen will.
Er hält Kate am Arm fest.
Sie ist erschrocken, als Per sie plötzlich beinah über den Haufen gelaufen hätte, aber überspielt es mit einem Lächeln.
Sie sieht ihn genau an. Das war doch sonst nicht seine Art so gar nicht nach links und rechts zu schauen. Obwohl... vielleicht in der Praxis.
Er weicht einen Schritt zurück um gebührenden Abstand zu wahren.
Er lächelt.
Ihr Strahlen im Gesicht entlockt sogar ihm ein breiteres Lächeln.

Er legt den Arm um ihre Schultern und dirigiert sie so aus der Praxis raus. Er schließt hinter ihnen ab.
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