Liebe Besucher,
das Projekt Kongeriget Lillemark hat nun nach 3 1/2 Jahren sein Ende gefunden.
Wir bedanken uns bei allen Mitspielern, Gästen und Lesern und hoffen, euch anderweitig mal wieder zu sehen. ;)
Alles Gute!
Die Lillen

Am liebsten wäre sie sein Grund.
Er wüßte einen Guten, aber ob sie sich da einig sind?
Auch wenn das noch verdammt lang hin war.
Könnte sie sich vorstellen für Jessie nach Skanderborg zu ziehen? Dann wäre sie noch weiter von ihrer Familie weg. Und ihren Laden müsste sie aufgeben.
Argh! Sie denkt da an Dinge, die vermutlich nie zur Diskussion standen.
Wenn sie denn Beide wollten.
Es ist ein längerer Ausritt oder zumindest kommt es Jessie und Julie heute so vor, denn ihre Unterhalt ist oftmals schleppend. Und so verwundert es nicht als ein jeder am Abend seine eigene Wege geht bevor es zum Abendessen geht.
Die Unterhaltung beim Essen wirkt angestrengt und Jessie verabschiedet sich früh ins Bett, auch weil er noch am Schlafmangel der vorherigen Nacht litt.
Julie hatte so sehr gehofft, dass zumindest der Abend weniger krampfig werden würde, doch als Jessie sich schon so früh ins Bett verabschiedet, begräbt sich auch diese Hoffnung vollends. Ganz zu schweigen davon, dass sie dachte sie würden wieder zusammen schlafen.
Julie löscht die Lichter im Haus als sie ins Bett geht und liegt noch lange wach in ihrem Zimmer. Morgen war Jessies Geburtstag. Das konnte was geben.... will sie überhaupt all seine Freunde und Nachbarn kennen lernen, wenn sie nicht einmal mehr wirklich miteinander umgehen konnten? Vielleicht sollte sie fahren. Irgendwann schläft sie trotz dieser trübsinnigen Gedanken ein.
Jessie konnte trotz der Müdigkeit lange nicht schlafen. Er lauschte immer wieder ob er Julie hören könnte, aber bis auf das sie in ihr Zimmer verschwand, hörte er nichts mehr.
Worauf hatte er auch gehofft? Das sie nach diesem komischen Tag noch zu ihm kommen würde? Was hatte er sich da eingebrockt? Er kann sich jetzt schon Idas tadelnden Blick vorstellen, das skeptische Stirnrunzeln seiner Verwandschaft. Er und so ein junges Ding. Und was würde sie schon von ihm wollen? Es war ein Ausrutscher und es war besser wenn es dabei bleibt. Egal wie sehr er Julie gerade lieber im Arm halten will.
Unruhig schläft Jessie ein und steht mehr als nur ein Jahr älter am Morgen auf. Er dreht seine übliche Runde vor dem Frühstück und bereitet dann Kaffee zu.
Julie wollte am nächsten Tag gar nicht so recht aufstehen. Aber sie hatte gehört als Jessie aufgestanden ist und am Ende hält sie es doch nicht länger im Bett aus. Sie würde das heute mit ihm klären. Ihm sagen, dass er sich da keinen Kopf machen muss wegen ihr. Vielleicht würde es dann wieder normaler zwischen ihnen werden.
Sie geht die Treppe hinunter und lächelt als sie Jessie erblickt.

Okay, Kind war die falsche Bezeichnung, aber egal.
Er blickt zu ihr und lächelt.
Sie geht auf ihn zu und umarmt ihn.
Zögerlich schließt er sie in den Arm und fühlt sich an die gemeinsame Nacht erinnert als er ihren Duft wahrnimmt. Er trennt sich wieder von ihr.
Viel zu kurz...
Das Telefon klingelt.
er geht ran und es scheint Jemand aus der Familie zu sein. Jessie lacht und bedankt sich für die Glückwünsche. Er dreht Julie den Rücken zu während er telefoniert.
Julie schenkt sich eine Tasse Kaffee ein während Jessie telefoniert. Es war besser ihn heute allein zu lassen. Hier steht sie nur im Weg.
Er legt auf.
Er öffnet den Kühlschrank.
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